Home is where the heart is – Die Surrogatfamilie als Heimat

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Ein dreifach gesplittetes Bild, viele Menschen jeglicher Hautfarbe und Alters zu sehen

"Pose" / "Boogie Nights" / "Geschichten aus San Francisco"

Die biologische Familie wird in vielen Filmen und Serien als Ort der Geborgenheit und als höchstes Gut gefeiert. Zuweilen wird jedoch auch von der sozialen Familie erzählt: von Menschen, die in einer Gemeinschaft familiären Ersatz finden.
„Die Familie ist die Heimat des Herzens“, lautet ein Spruch, welcher dem italienischen Freiheitskämpfer Giuseppe Mazzini zugeordnet wird. Die Aussage lässt sich einerseits so interpretieren, dass man im Kreise seiner (biologischen) Familie stets in der sogenannten Heimat ist. In diesem Fall würde auch die bekannte Formel, dass Blut dicker als Wasser ist, zutreffen – da Verwandtschaft demnach stärker als alles andere bindet. Andererseits kann man die Aussage aber auch so auffassen, dass „Familie“ eben nicht an Verwandtschaft gebunden ist, sondern einzig an das eigene Herz: „Home is where the heart is“, wie etwa schon Elvis Presley gesungen hat. Letztere Lesart wurde im Serienbereich bisher vor allem von zwei Produktionen veranschaulicht. Gewiss nicht ganz zufällig stammen beide aus der LGBTQI*-Sphäre.


Source: Home is where the heart is – Die Surrogatfamilie als Heimat